Filip alias Totti * 5/2006 + 24.11.2011


Vati´s geliebter Kater ist am 24.11.2011 nach schwerer Krankheit gestorben. Er hat 1,5 Jahre mit uns in Hrdlorezy gelebt und ist innerhalb von 12 Stunden gestorben. Es fing mit Beinschmerzen am Sonntag abend 20.11. an und schon am Mittwoch war er zu schwach um zu sitzen. Die Nacht zum Donnerstag verbrachte er mit Infusion beim Tierarzt. Weil es so schnell ging, war sich der Tierarzt nicht sicher, an was Totti erkrankt war, entweder hat er etwas schlechtes draußen gefressen oder es war Krebs (hinkendes, schmerzendes Bein). Wir haben ihn ins Tierkrematorium Brno gebracht und konnten dem Beginn der Kremation bewohnen.
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The party tomb from Hornbach

Das Partygrab vom Baumarkt! Mit schönen soliden Gehweg-Betonsteinen eingefasst. Schmeißt den Grill an und ab damit auf den Friedhof, aufs Baumarktgrab – Schlemmen und Abhotten mit den Urahnen. Sieht zwar vermeintlich deutsch aus (Rodina Nemeckova = Familie Deutsch) aber auch andere Länder halten im Hornbach-Look kräftig mit. Friedhof Hradesin bei Prag

The party tomb from the hardware store! Finished with solid concrete blocks. Turn on the grill and go to the cemetary to your hardware store grave – culinaric joys and party with your ancestors. Looks like German (Rodina Nemeckova = Family German) but also other countries have their Hornbach style, too. Cemetary Hradesin near Prague

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Die Israelfreunde tröten in ein arrogantes Horn

Ein Interview von Moshe Zuckermann, Luis Theroux als Atheist bei den illegalen Siedlern, linke Gedankenverrenker und ein paar ältere Eindrücke von mir aus dem göttlichen Land

„Das Totschlagargument Antisemitismus, das die Israelsolidarisierer verwenden, hat nichts mit Antisemitismus zu tun, das ist instrumentalisiert worden, Beispiel: Benjamin Netanjahu instrumentalisiert den Vorwurf Antisemitismus gegenüber der europäischen Israelkritik zum Zweck der Rechtfertigung seiner repressiven Besiedlungspolitik.
Die deutsche ehemalige Linke [Antideutsche] meint sich stark zu machen zu sollen für Israel, stark zu machen für „Juden“ – in Anführungszeichen, weil es ein abstrahierter Begriff von Juden ist, den sie haben. Die Leute verstehen aber nicht die israelische Realität, dass Israel seit 40 Jahren ein barbarisches Okkupationsregime betreibt [...], mit dem Preis dass an den Palästinensern ein historisches Unrecht begangen wird. Das wird von den Israelsolidarisierern ignoriert, weil diese immer wieder den Codex bringen: „Wir müssen mit Juden solidarisch sein“ – das hat nichts mit Juden zu tun, das hat etwas mit ihren Befindlichkeiten zu tun, mit ihrer Identität als Deutsche zu tun.[...]“ Moshe Zuckermann im Interview mit Teresa Arrieta

Israel wird als Projektionsfläche benutzt für die erfolglosen linken Bestrebungen und Revolutionswünsche hierzulande. Dabei spielt es keine Rolle, dass Israel auch nur ein Staat ist. Gegen einen Staat – zumindest gegen einen deutschen – hatte man doch eigentlich was? Und es scheint keine Rolle zu spielen, dass eventuell die beschworenen Ersatzsubjekte, z.B. konservative, jüdische Siedler sich vielleicht gar nicht für ihre neuen Verehrer interessieren und Unterstützung von deutschen Gedankenverrenkern sicher ablehnen würden.
Man kann sich das übrigens sehr gut vorstellen, wie realitätsfremdfremd Antideutsche in Israel wirken würden, etwa als Gäste einer traditionellen Beschneidungszeremonie: Schreiender Säugling, Großfamilie, fremdsprachige Lieder, tropische Hitze, dazwischen die emanzipierten, atheistischen „Israelfreunde“ in schwarzer Vermummungskluft – da treffen Welten aufeinander, die nicht zusammenpassen. Anschauen kann man sich das auch bei Luis Theroux, der hat in seinem Dokumentarfilm “The Ultrazionists“ die anderen Extremisten in Israel besucht: Ultrazionisten und illegale Siedler. Übrigens war er ständig im Erklärungsnotstand, als atheistischer Outer – in so einem religiös verbohrten Land würde ich das lieber nicht preisgeben, wenn mir Gott schnuppe wäre (ist er mir aber nicht).

Als ich im Jahr 2000 eine politische Bildungsreise nach Israel „verordnet bekam“ – mich zog es erst nicht so in staubige, heiße und dauerkriegserzürnte Gegenden – war ich dann doch angetan von der dortigen Vielfalt an Leuten, Pflanzen, Tieren, Meinungen, Religionen, Lebensweisen und vegetarischen Speisen. Unsere Reisegruppe kam von den Golanhöhen und der Westbank zurück und wir waren empört, in was für ärmlichen Bedingungen die Palästinenser hausten: auf deren Seite säumten tote Esel den Straßenrand, Autowracks, felsiges trockenes Land, wenig Brunnen, kaum ein grünes Blatt, auf der israelischen Seite bewässerte Grünanlagen, feriendorfartige Siedlungen, Kibbuze mit schwarzweißen Kühen, die zu Rockmusik gemolken wurden, Reinigungsroboter, die in Swimmingpools herumrutschten, Barmitzwa -Trubel mit rückwärtsgehenden Frauen und Männern mit Lederstriemen an den Armen und Schachteln auf dem Kopf.

Wieso mangelt es diesem Land an Empathie für die Lebensumstände der ärmeren Nachbarn?
Diese fehlende Empathie produziert dann auch den ewigen militaristischen Zustand im Zivilen, diese maschinengewehrbehängten Soldaten im Tel Aviver Stadtbus und im Supermarkt. Fehlende Empathie bringt erst die eindrucksvolle Galerie der zerbombten Busse und Häuser hervor.
Wieso tröten jetzt noch die „Israelfreunde“ in dieses arrogante Horn um die Ausweitung dieser ungerechten Umstände? Erwartungsgemäß sollten diese Linken auf der Seite der Armen und Geächteten stehen, und nicht auf der Seite derer, die Swimminpoolreinigungsroboter für US-Eigenheimbesitzer herstellen und die sich mit einem Volk identifizieren, dass dort vor 2000 Jahren mal im Sande herumvagabundierte. Zum Vergleich: Die heutigen Bewohner des tschechischen Mähren pochen doch auch nicht auf ihrem Existenzrecht in Halle, Meißen und Merseburg herum, nur weil sie dort mal um 890 n.Chr. als Teil der Großmährischen Reiches sich Asche aufs Haupt geworfen haben.

Ach so, dann wollte ich noch kurz beschreiben, wie man z.B. die eingetrichterte Arroganz als Deutscher zu spüren bekommt. Neben mir im Überlandbus von Eilat nach Tel Aviv saß ein junger kippabemützter Mann, der sich auch prompt von mir wegsetzte, als er erfuhr, dass ich aus Deutschland komme. Er verzog sich auf einen hinteren Platz, was ihm freilich nicht viel nützte, denn dort saßen alle anderen von unserer Reisegruppe und er war nun umzingelt von vermeintlich garstigen Deutschen. Da er dort nicht mehr wegkonnte, hub das Gespräch sogleich an mit den 6 Millionen Toten des Holocaust, ein Standardgespräch, dass man in Israel als Deutscher immerfort führen muss. Ich habe mich nicht mehr daran beteiligt, ich schaute lieber auf die Salzkrusten des toten Meeres, denn diese Gespräche werden einem sicher noch in hundert Jahren unter die Nase gerieben.

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Antifa hat den Antifaschismus für sich alleine gepachtet

Heute habe ich ein wenig nach Artikeln gesucht, in die die psychologische Motivation von politisch extremen Orientierungen beleuchtet. Etwas greifbares habe ich noch nicht dazu gefunden, dafuer aber einen Text ueber den Antifaschismusbegriff der Antifa:

Die Faschismus-Definition im linksextremistischen Sinne

“Damit beabsichtigt ein konsequenter Antifaschismus in diesem Sinne die Abschaffung der Wirtschaftsordnung des Kapitalismus und damit auch der als bürgerlich geltenden parlamentarischen Demokratie. Insofern richtet sich ein solches Verständnis der Kommunisten nicht nur gegen Faschisten bzw. Rechtsextremisten, sondern auch gegen bürgerliche Demokraten unterschiedlichster Ausrichtung. Daher war und ist dieses Faschismusverständnis ein politisches Instrument zur ideologischen Legitimation der eigenen Machtansprüche, das je nach den konkreten Rahmenbedingungen taktisch unterschiedlich angewandt wurde und wird In scheinbaren “revolutionären Situationen” weitet man das Faschismusverständnis bis auf die Sozialdemokratie aus.”

Instrumentalisierung des Antifaschismus durch Linksextremisten

“Selbst militantes Vorgehen gegen Polizeibeamte sah man in der Szene als Ausdruck einer ‘Antifaschistischen Aktion’ an.”

“Dann ordnet man nicht nur konservative und rechte Demokraten, sondern mitunter auch liberale oder linke Kräfte in die damit verbundene Kategorie ein. Angesichts des realen Faschismus ist dies von der Sache her nicht nur inhaltlich absurd, sondern objektiv auch eine Verharmlosung der mit diesem Terminus eigentlich gemeinten politischen Bestrebungen.”

Armin Pfahl-Traughber: “Antifaschismus als Thema linksextremistischer Agitation, Bündnispolitik und Ideologie”, BPB 2008.

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Nach Dresden fahren um Steine zu werfen und Mülltonnen anzuzünden?

Antifa Randale 19.02.2011 in Dresden

Was soll das ganze Getue? Doch nicht wegen 900 Neonazis?
“Die Polizei spricht von zum Teil brutaler Gewalt gegen die Beamten. Stangen aus Eisen seien als Speere auf Polizisten geworfen worden, Steine, Flaschen, Feuerwerkskörper und Molotow-Cocktails seien auf die Beamten geflogen. 82 Polizisten seien verletzt, mindestens sieben davon schwer.”
“Dresdens Polizeipräsident Dieter Hanitzsch hat sich am Sonntag schockiert über die gewaltsamen Übergriffe am 19. Februar gezeigt. „Da fehlen mir einfach die Worte”, meinte der Polizeichef am Tag danach. Die Aggression von Rechts- wie Linksaußen sei „beispiellos” und in dieser Form bisher noch nicht erlebt worden. Um die Vorfälle aufzuarbeiten, will Hanitzsch eine „Soko 19. Februar” einsetzen, die alle Vorfälle aufarbeiten soll.” Artikel in der DNN über den 19. Februar 2011 in Dresden und in der Zeit.

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Ein antideutscher Traum?

Dresden, 13. Februar 2020: Die Nazimärsche sind gestoppt, der Opfermythos erfolgreich bekämpft.

Dresden 13. Februar 2020: Die Nazimärsche sind gestoppt, der Opfermythos erfolgreich bekämpft! Dresden, 13 February 2020: Nazi marches are stopped, the myth of german victims finally ended!
Seit ein paar Jahren – angelockt durch die zahlreich vertreten Nazis – kommen am 13. Februar andere Extremisten nach Dresden, die nicht nur Nazimärsche, sondern auch die örtliche Bevölkerung verurteilen und stören, die an diesem Tag der Bombardierung gedenken. Laut Wikipedia sind es Antideutsche, die auf dem Heidefriedhof vor alten Leuten “Nie wieder Deutschland” oder “Zerstöre den Geist von Dresden!” brüllen und von der Polizei weggeführt werden. Ich war ziemlich verstört, als ich einen der ersten Aufrufe von denen zu lesen bekam. Das obige Bild entstand nach einer für mich schockierenden FB-Konversation mit Leuten, die auf einen Jungle World Artikel antworteten, und ähnliche extreme Ansichten über Dresden und seine Einwohner äusserten.

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Linksextreme in Dresden: “Nie wieder Deutschland”

Weisse Rosen
“Am Heidefriedhof hatten sich auch etwa 50 Rechtsextreme eingefunden, gut 30 linke Gegendemonstranten hielten Spruchbänder mit der Aufschrift “Nie wieder Deutschland” in die Höhe. Die Polizei ging dazwischen und konnte eine Auseinandersetzung zwischen beiden Gruppierungen vermeiden. ” Vollständiger Artikel der Sächsischen Zeitung, 13. Februar 2011 und noch ein MDR-Artikel mit dem Ereignissen.

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More with less

Dilbert.com

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Naomi Klein: Addicted to risk

She talks about unresponsible risks corporate CEOs take (e.g. oil industry) and the horrible tar sand oil digging in Canada:

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Prototype for my new homepage

I like aquarell painting so i always wanted to make a layout with a colorful abstract Aquarell frame:
prototype

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